Wichtige Infos für den Besuch des Nikolauses

 

Hier finden Sie einige wichtige Infos wenn der Nikolaus zu Ihnen kommen soll. Bitte beachten Sie diese. Bei Fragen könnt Ihr mich auch gerne unter: hallo@nikolaus-christkind.de kontaktieren.

 

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Das goldene Buch

In diesem goldenen Buch schreibt der Nikolaus alle guten Taten der Kinder hinein. Auch ob sie brav und artig waren steht darin. Mit diesem Buch kommt er dann zu Euch


 

Tja, oft werde ich ja mit dem Weihnachtsmann verwechselt, der eigentlich nur so etwas wie ein Geschenkebringer ist und über den man keine Legenden erzählen kann. Über den heiligen Nikolaus aber kann man viel erzählen:

 

Ich habe wirklich gelebt - vor langer, langer Zeit in Lykien. Das war ein Landstrich in Kleinasien, der heute zur Türkei gehört.  Die Eltern waren sehr reich. Als sie starben, war ich erst 16 Jahre alt, also noch nicht ganz erwachsen. Einige Jahre wohnte ich allein in dem wunderschönen großen Haus und wenn hungrige Kinder oder arme alte Menschen an die Türe klopften, gab ich ihnen immer gern von meinem Reichtum ab.

 

Eines Tages verkaufte ich das Haus und zog in eine andere Stadt, in der auch mein Vetter lebte. Die Stadt hieß Myra und hatte einen großen Hafen.

 

Zu dieser Zeit wurde ein neuer Kaiser gekrönt, er hieß Konstantin. Dieser Kaiser erlaubte es den Menschen, die gern Christen sein wollten,  Kirchen zu bauen und sich dort zu treffen. Das hatte der Kaiser, der vor ihm regierte, nämlich verboten. Ich wurde bald zum Priester geweiht und später als Bischof  ausgewählt.

 

Ich war ein guter Bischof und half den Leuten, wo ich nur konnte. Von dem Geld, das ich für mein großes Haus bekommen hatte, ließ eich Armenhäuser für die armen Menschen bauen, die keine Wohnung hatten. Ich richtete Waisenhäuser ein, für Kinder, die keine Eltern hatten oder um die sich niemand kümmerte.

 

Und im Hafen baute ich ein Haus für alle alten Seeleute, die nicht mehr aufs Meer hinaus fahren konnten. Die Menschen in Myra erlebten also wie hilfsbereit und gut ihr Bischof war. Ich schenkte gern und war selbst für andere ein Geschenk.

 

Als eine große Hungersnot ins Land zog, weil es eine viel zu lange Zeit nicht geregnet hatte und die Ernte vertrocknete, war auch ich ziemlich verzweifelt.

 

Eines Abends lief ein großes Kornschiff in den Hafen ein. Es kam aus Ägypten. Die Menschen in Myra freuten sich, sie hofften so sehr, dass sie nun Korn bekämen, um daraus Brot zu backen.

 

Aber der Kapitän wollte keinen einzigen Sack abgeben. Die hungernden und traurigen Menschen taten ihm leid. Er hatte aber auch Angst vor seinem Herrn, der mit ihm schimpfen würde, wenn nicht alle Kornsäcke abgeliefert würden. Ich versprach dem Kapitän, dass nichts passieren würde, sie redeten sehr lange. Ich sagte: „Vertrau‘ mir, Du wirst bestimmt keinen Ärger bekommen.“ Und schließlich gab mir der Kapitän zwölf Säcke Korn für die Hungernden in Myra, die damit nun endlich wieder Brot backen konnten.

 

Später erzählte man sich, dass der Handelsherr des Kapitäns die Säcke nachgezählt und das Getreide gewogen hätte und alles wäre in Ordnung gewesen, nicht ein winziges Körnchen hätte gefehlt... Ein Wunder war geschehen, weil der Kapitän mir dem Bischof Nikolaus geglaubt hatte!

 

Es gibt noch viele andere Geschichten und Legenden, von mir dem heiligen Nikolaus zu erzählen.

 

Einmal fuhr ein großes Segelschiff übers Meer, als ein leichter Nordostwind aufkam, der sich aber schnell zu einen Sturm, ja, dann sogar zu einem heftigen Orkan entwickelte. Den Männer an Bord gelang es nicht, den Kurs zu ändern, sie hatten große Angst. Der Orkan zerfetzte bald die Segel, warf das Schiff  hoch und wieder runter, hin und her, kreuz und quer...

 

Da stand plötzlich ein Mann hinter dem Steuer und lenkte das Schiff ganz sicher und ruhig durch den Sturm bis in den Hafen von Myra hinein.

 

Am nächsten Tag gingen die Matrosen in die Kirche, sie wollten Gott für ihre Rettung danken. Ich, Bischof Nikolaus stand dort hinter dem Altar und die Seemänner erkannten in mir ihren Retter in der Not...

 

Als ich alt war und starb, waren die Menschen sehr traurig. Auch aus anderen Ländern eilten sie nach Myra, um den toten Bischof noch einmal sehen zu können. Seeleute, die in viele ferne Länder fuhren, hatten dort oft von ihm erzählt - so ist er über alle Grenzen hinaus für seine Liebe zu den Menschen bekannt geworden.

 

Und sie haben mich nie vergessen. Viele besuchen noch heute mein Grab in Bari, einer großen Stadt in Süditalien. Dort wird jedes Jahr ein Fest gefeiert und zwar an dem Tag, als die Gebeine von Myra nach Bari gebracht wurden. Das war am 8. Mai im Jahr 1087. Fremde Menschen hatten Myra überfallen und ausgeraubt und die Bewohner flüchteten ins Gebirge. Kaufleute aus Bari haben das Geschehen miterlebt und ihnen gelang es, die Gebeine des heiligen Nikolaus‘ vor den Plünderern zu retten und in ihre Stadt zu bringen.

 

Man baute dort eine wunderschöne Kirche für den Heiligenschrein und nannte sie „Basilika S. Nicola“. Auch das große Fußballstadion in Bari trägt jetzt den Namen des Bischofs.

 

Nikolaus wird heute als Schutzpatron der Kinder, Bäcker und Seeleute verehrt und am sechsten Dezember feiern Kinder in vielen Ländern Jahr für Jahr meinen Namenstag...

 

Quelle: www.weihnachtsmannfreie-Zone.de